OmniSeller:Bestellungen: Unterschied zwischen den Versionen
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SiS (Diskussion | Beiträge) Die Seite wurde neu angelegt: „<p><span style="text-decoration: underline;">Im Falle Sage 100: </span></p> <p>Bestellungen wurden abgeholt und können allerdings nicht im ERP verarbeitet werden?</p> Überprüfen Sie ob einen Fehlermeldungen im Log vom OmniBelegservice vorhanden. <p>Häufig handelt es sich hier um fehlende Zuordnungen, wie etwa fehlende Verkaufseinheiten, fehlende Artikel, erschöpfte Kunden- oder Belegnummernkreise oder ähnliche Meldungen aus dem ERP System.…“ |
MH (Diskussion | Beiträge) Keine Bearbeitungszusammenfassung |
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< | <h1>Warum wird die Shop-Bestellung XYZ nicht im ERP verarbeitet?</h1> | ||
<p> | <h2>Schritt 1: Bestellauskunft</h2> | ||
<p> | |||
Im PIM unter <strong>„Auskünfte > Bestellungen“</strong> werden für das ausgewählte | |||
Portal alle Bestellungen angezeigt, die bereits über unsere API in der Cloud | |||
abgerufen wurden. | |||
</p> | |||
<p> | |||
Anhand der verschiedenen Statusinformationen lässt sich nachvollziehen, an welcher | |||
Stelle sich eine Bestellung aktuell befindet bzw. warum sie gegebenenfalls | |||
nicht weiterverarbeitet wird. | |||
</p> | |||
<h3>Status „Bearbeitet“</h3> | |||
<p> | |||
Der Status <strong>„Bearbeitet“</strong> zeigt an, dass die Bestellung erfolgreich über die | |||
OmniSeller-Cloud abgerufen und erkannt werden konnte. | |||
</p> | |||
<h3>Status „ConfigBlock“</h3> | |||
<p> | |||
Der Status <strong>„ConfigBlock“</strong> bedeutet, dass die Bestellung zwar erfolgreich über | |||
die OmniSeller-Cloud abgerufen wurde, aufgrund einer nicht erfüllten | |||
Konfigurationsbedingung jedoch <strong>nicht zur weiteren Verarbeitung in der Sage 100 | |||
bereitgestellt werden kann</strong>. | |||
</p> | |||
<p> | |||
Ein möglicher Grund ist beispielsweise eine <strong>nicht freigegebene Zahlungsart</strong>. | |||
In diesem Fall muss die entsprechende Konfiguration geprüft und gegebenenfalls | |||
angepasst bzw. erweitert werden. | |||
</p> | |||
<h3>Status „Fehler“</h3> | |||
<p> | |||
Der Status <strong>„Fehler“</strong> zeigt an, dass bei der Verarbeitung ein Fehler | |||
aufgetreten ist. | |||
</p> | |||
<p> | |||
Weitere Informationen zur Ursache können den Spalten | |||
<strong>„Fehlerzeitpunkt“</strong> und <strong>„Fehlermeldung“</strong> entnommen werden. | |||
</p> | |||
<h3>Status „XML erzeugt“</h3> | |||
<p> | |||
Der Status <strong>„XML erzeugt“</strong> zeigt an, dass die Bestellung auch lokal | |||
abgerufen wurde und für die weitere Verarbeitung in der Sage 100 bereitsteht. | |||
</p> | |||
<div style="margin: 20px 0;"> | |||
[[Datei:OmniSeller_bestellübersicht.png|1000px|center|OmniSeller Bestellübersicht]] | |||
</div> | |||
<h3>Schaltfläche „Neue Bestellungen prüfen“</h3> | |||
<p> | |||
Die Schaltfläche <strong>„Neue Bestellungen prüfen“</strong> fragt den Shop aktiv nach neuen | |||
Bestellungen ab. Neu gefundene Bestellungen werden qualifiziert und anschließend | |||
in der <strong>OmniSeller-Cloud-Übersicht</strong> angezeigt. | |||
</p> | |||
<h3>Schaltfläche „Bestelldownload auslösen“</h3> | |||
<p> | |||
Die Schaltfläche <strong>„Bestelldownload auslösen“</strong> stößt für die ausgewählten | |||
Bestellungen einen erneuten Download an. Eine Mehrfachauswahl von Bestellungen | |||
ist dabei möglich. | |||
</p> | |||
<p> | |||
Hierbei werden die Bestelldaten erneut vom Shop abgerufen und für die lokale | |||
Weiterverarbeitung bereitgestellt. | |||
</p> | |||
<p> | |||
Im regulären Betrieb erfolgt dieser Bestellabruf | |||
<strong>automatisch in einem festen Zeitintervall von wenigen Minuten</strong>. | |||
Die manuelle Schaltfläche ist daher in erster Linie für Fehlerfälle bzw. zur | |||
gezielten erneuten Verarbeitung einer Bestellung vorgesehen. | |||
</p> | |||
<h2>Schritt 2: Log im BelegService (Sage 100 ERP)</h2> | |||
<h3>„XML erzeugt“ = Ja, aber keine Auftragsbestätigung in der Sage 100?</h3> | |||
<p> | |||
Steht die Bestellung mit <strong>„XML erzeugt = Ja“</strong> zur Verfügung, wird die weitere | |||
Verarbeitung durch den zuständigen Dienst <strong>OmniBelegService</strong> angestoßen. | |||
</p> | |||
<p> | |||
Der OmniBelegService verarbeitet die bereitgestellten Bestelldaten und legt daraus | |||
in der Sage 100 i. d. R. eine <strong>Auftragsbestätigung</strong> an. | |||
</p> | |||
<p> | |||
Wurde trotz <strong>„XML erzeugt = Ja“</strong> keine Auftragsbestätigung angelegt, liegt | |||
in der Regel eine Meldung bzw. ein Fehler bei der Verarbeitung innerhalb der | |||
Sage 100 vor, der die Beleganlage verhindert hat. | |||
</p> | |||
<p> | |||
Die entsprechende Meldung kann direkt in der Sage 100 Warenwirtschaft im Log des | |||
OmniBelegService eingesehen werden: | |||
</p> | |||
<p> | |||
<strong>Hauptmenü > OmniVersum > OmniBelegService > Log</strong> | |||
</p> | |||
<p> | |||
Dort lässt sich nachvollziehen, warum die Bestellung nicht verarbeitet bzw. | |||
die Auftragsbestätigung nicht angelegt werden konnte. | |||
</p> | |||
<div style="margin: 20px 0; "> | |||
[[Datei:OmniBelegService_Log.png|1000px|center|OmniBelegService Log]] | |||
</div> | |||
<p>Typische Ursachen sind beispielsweise:</p> | |||
<ul> | |||
<li>fehlende Zuordnungen oder Verkaufseinheiten</li> | |||
<li>fehlende bzw. nicht zugeordnete Artikel</li> | |||
<li>ausgeschöpfte Kunden- oder Belegnummernkreise</li> | |||
<li>zu lange Adressfelder</li> | |||
<li>weitere Fehlermeldungen bzw. Plausibilitätsprüfungen aus der Sage 100</li> | |||
</ul> | |||
<p> | |||
Insbesondere zu lange Adressfelder können auftreten, wenn bestehende Kundendaten | |||
im Shop nicht entsprechend korrigiert wurden oder das Registrierungsformular des | |||
Shops Feldlängen zulässt, die über den zulässigen Feldlängen der Sage 100 liegen. | |||
</p> | |||
<p> | |||
<strong>Tipp:</strong> Weitere Informationen zu einer Fehlernummer sowie mögliche | |||
Lösungshinweise finden Sie auf der Seite | |||
[[OmniBelegService:Fehlercodes|OmniBelegService – Fehlercodes]]. | |||
</p> | |||
<h2>Schritt 3: Fehler beheben und Bestellung erneut verarbeiten</h2> | |||
<p> | |||
Wurde im Log des OmniBelegService eine konkrete Fehlermeldung gefunden, kann die | |||
Bestellung nach der Fehlerbehebung erneut verarbeitet werden. | |||
</p> | |||
<h3>Vorgehen bei einer direkten Shop-Anbindung</h3> | |||
<ol> | |||
<li> | |||
Die konkrete <strong>Fehlermeldung im Log des OmniBelegService</strong> prüfen. | |||
</li> | |||
<li> | |||
Die Ursache abhängig von der Fehlermeldung | |||
<strong>im Online-Shop oder im ERP (bspw. Sage 100) korrigieren</strong>. | |||
</li> | |||
<li> | |||
Im PIM unter <strong>„Auskünfte > Bestellungen“</strong> die betreffende | |||
Bestellung suchen und markieren. | |||
</li> | |||
<li> | |||
Über <strong>„Bestelldownload auslösen“</strong> die Bestellung erneut vom Shop | |||
abrufen. Dadurch werden die korrigierten Bestelldaten erneut lokal | |||
bereitgestellt und verarbeitet. | |||
</li> | |||
<li> | |||
Die bereits im <strong>Fehlerverzeichnis</strong> vorhandene alte Bestelldatei | |||
anschließend löschen. | |||
</li> | |||
</ol> | |||
<h3>Besonderheit bei Middleware- und Marktplatzanbindungen</h3> | |||
<p> | |||
Bei Anbindungen über eine Middleware, beispielsweise <strong>Brickfox</strong>, können | |||
Bestelldaten aus Marktplätzen in der Regel nicht nachträglich im jeweiligen | |||
Marktplatz geändert und erneut abgerufen werden. | |||
</p> | |||
<p>In diesem Fall ist das Vorgehen entsprechend:</p> | |||
<ol> | |||
<li> | |||
Die konkrete <strong>Fehlermeldung im Log des OmniBelegService</strong> prüfen. | |||
</li> | |||
<li> | |||
Die Ursache nach Möglichkeit <strong>im ERP (bspw. Sage 100) korrigieren</strong>. | |||
</li> | |||
<li> | |||
Falls die Bestelldaten selbst korrigiert werden müssen, kann die betreffende | |||
XML-Bestelldatei mit einem geeigneten Editor angepasst werden. | |||
</li> | |||
<li> | |||
Anschließend wird die Datei aus dem <strong>Fehlerverzeichnis eine Ebene zurück | |||
in das Eingangsverzeichnis verschoben</strong>, damit sie erneut verarbeitet | |||
werden kann. | |||
</li> | |||
</ol> | |||
<p> | |||
Eine direkte Bearbeitung der Bestelldatei sollte nur in Ausnahmefällen notwendig | |||
sein. Bei Marktplatzbestellungen entstehen viele Fehler aufgrund fehlender | |||
Zuordnungen, die direkt im ERP korrigiert werden können. | |||
</p> | |||
<h2>Schritt 4: Kein Logeintrag vorhanden? (Sage 100)</h2> | |||
<p> | |||
Taucht die Bestellung nicht in der Sage 100 auf, obwohl sie in der | |||
<strong>PIM-Bestellauskunft</strong> sichtbar ist und das Kennzeichen | |||
<strong>„XML erzeugt“</strong> gesetzt ist, <strong>aber kein entsprechender Eintrag | |||
im Log des OmniBelegService vorhanden ist</strong>, sollte der Hintergrunddienst | |||
<strong>„OmniBelegService“</strong> auf dem Server geprüft werden. | |||
</p> | |||
<p> | |||
Der OmniBelegService wird in der Regel entweder auf einem | |||
<strong>dedizierten Server mit einer Sage-Installation</strong> oder direkt auf dem | |||
<strong>Sage-Applikationsserver</strong> betrieben. | |||
</p> | |||
<p> | |||
Ist der Dienst nicht gestartet, muss dieser entsprechend gestartet werden. | |||
</p> | |||
<p> | |||
Läuft der Dienst bereits, kann in bestimmten Fällen auch ein | |||
<strong>Neustart des OmniBelegService</strong> Abhilfe schaffen. Anschließend sollte | |||
geprüft werden, ob die bereitstehende Bestellung verarbeitet wird. | |||
</p> | |||