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OmniSeller:Bestellungen: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 18. September 2026, 12:20 Uhr

Warum wird die Shop-Bestellung XYZ nicht im ERP verarbeitet?

Schritt 1: Bestellauskunft

Im PIM unter „Auskünfte > Bestellungen“ werden für das ausgewählte Portal alle Bestellungen angezeigt, die bereits über unsere API in der Cloud abgerufen wurden.

Anhand der verschiedenen Statusinformationen lässt sich nachvollziehen, an welcher Stelle sich eine Bestellung aktuell befindet bzw. warum sie gegebenenfalls nicht weiterverarbeitet wird.

Status „Bearbeitet“

Der Status „Bearbeitet“ zeigt an, dass die Bestellung erfolgreich über die OmniSeller-Cloud abgerufen und erkannt werden konnte.

Status „ConfigBlock“

Der Status „ConfigBlock“ bedeutet, dass die Bestellung zwar erfolgreich über die OmniSeller-Cloud abgerufen wurde, aufgrund einer nicht erfüllten Konfigurationsbedingung jedoch nicht zur weiteren Verarbeitung in der Sage 100 bereitgestellt werden kann.

Ein möglicher Grund ist beispielsweise eine nicht freigegebene Zahlungsart. In diesem Fall muss die entsprechende Konfiguration geprüft und gegebenenfalls angepasst bzw. erweitert werden.

Status „Fehler“

Der Status „Fehler“ zeigt an, dass bei der Verarbeitung ein Fehler aufgetreten ist.

Weitere Informationen zur Ursache können den Spalten „Fehlerzeitpunkt“ und „Fehlermeldung“ entnommen werden.

Status „XML erzeugt“

Der Status „XML erzeugt“ zeigt an, dass die Bestellung auch lokal abgerufen wurde und für die weitere Verarbeitung in der Sage 100 bereitsteht.

OmniSeller Bestellübersicht
OmniSeller Bestellübersicht


Schaltfläche „Neue Bestellungen prüfen“

Die Schaltfläche „Neue Bestellungen prüfen“ fragt den Shop aktiv nach neuen Bestellungen ab. Neu gefundene Bestellungen werden qualifiziert und anschließend in der OmniSeller-Cloud-Übersicht angezeigt.

Schaltfläche „Bestelldownload auslösen“

Die Schaltfläche „Bestelldownload auslösen“ stößt für die ausgewählten Bestellungen einen erneuten Download an. Eine Mehrfachauswahl von Bestellungen ist dabei möglich.

Hierbei werden die Bestelldaten erneut vom Shop abgerufen und für die lokale Weiterverarbeitung bereitgestellt.

Im regulären Betrieb erfolgt dieser Bestellabruf automatisch in einem festen Zeitintervall von wenigen Minuten. Die manuelle Schaltfläche ist daher in erster Linie für Fehlerfälle bzw. zur gezielten erneuten Verarbeitung einer Bestellung vorgesehen.


Schritt 2: Log im BelegService (Sage 100 ERP)

„XML erzeugt“ = Ja, aber keine Auftragsbestätigung in der Sage 100?

Steht die Bestellung mit „XML erzeugt = Ja“ zur Verfügung, wird die weitere Verarbeitung durch den zuständigen Dienst OmniBelegService angestoßen.

Der OmniBelegService verarbeitet die bereitgestellten Bestelldaten und legt daraus in der Sage 100 i. d. R. eine Auftragsbestätigung an.

Wurde trotz „XML erzeugt = Ja“ keine Auftragsbestätigung angelegt, liegt in der Regel eine Meldung bzw. ein Fehler bei der Verarbeitung innerhalb der Sage 100 vor, der die Beleganlage verhindert hat.

Die entsprechende Meldung kann direkt in der Sage 100 Warenwirtschaft im Log des OmniBelegService eingesehen werden:

Hauptmenü > OmniVersum > OmniBelegService > Log

Dort lässt sich nachvollziehen, warum die Bestellung nicht verarbeitet bzw. die Auftragsbestätigung nicht angelegt werden konnte.

OmniBelegService Log
OmniBelegService Log

Typische Ursachen sind beispielsweise:

  • fehlende Zuordnungen oder Verkaufseinheiten
  • fehlende bzw. nicht zugeordnete Artikel
  • ausgeschöpfte Kunden- oder Belegnummernkreise
  • zu lange Adressfelder
  • weitere Fehlermeldungen bzw. Plausibilitätsprüfungen aus der Sage 100

Insbesondere zu lange Adressfelder können auftreten, wenn bestehende Kundendaten im Shop nicht entsprechend korrigiert wurden oder das Registrierungsformular des Shops Feldlängen zulässt, die über den zulässigen Feldlängen der Sage 100 liegen.

Tipp: Weitere Informationen zu einer Fehlernummer sowie mögliche Lösungshinweise finden Sie auf der Seite <a href="https://wiki.htk.de/OmniBelegService:Fehlercodes"> OmniBelegService – Fehlercodes </a>.


Schritt 3: Fehler beheben und Bestellung erneut verarbeiten

Wurde im Log des OmniBelegService eine konkrete Fehlermeldung gefunden, kann die Bestellung nach der Fehlerbehebung erneut verarbeitet werden.

Vorgehen bei einer direkten Shop-Anbindung

  1. Die konkrete Fehlermeldung im Log des OmniBelegService prüfen.
  2. Die Ursache abhängig von der Fehlermeldung im Online-Shop oder im ERP (bspw. Sage 100) korrigieren.
  3. Im PIM unter „Auskünfte > Bestellungen“ die betreffende Bestellung suchen und markieren.
  4. Über „Bestelldownload auslösen“ die Bestellung erneut vom Shop abrufen. Dadurch werden die korrigierten Bestelldaten erneut lokal bereitgestellt und verarbeitet.
  5. Die bereits im Fehlerverzeichnis vorhandene alte Bestelldatei anschließend löschen.


Besonderheit bei Middleware- und Marktplatzanbindungen

Bei Anbindungen über eine Middleware, beispielsweise Brickfox, können Bestelldaten aus Marktplätzen in der Regel nicht nachträglich im jeweiligen Marktplatz geändert und erneut abgerufen werden.

In diesem Fall ist das Vorgehen entsprechend:

  1. Die konkrete Fehlermeldung im Log des OmniBelegService prüfen.
  2. Die Ursache nach Möglichkeit im ERP (bspw. Sage 100) korrigieren.
  3. Falls die Bestelldaten selbst korrigiert werden müssen, kann die betreffende XML-Bestelldatei mit einem geeigneten Editor angepasst werden.
  4. Anschließend wird die Datei aus dem Fehlerverzeichnis eine Ebene zurück in das Eingangsverzeichnis verschoben, damit sie erneut verarbeitet werden kann.

Eine direkte Bearbeitung der Bestelldatei sollte nur in Ausnahmefällen notwendig sein. Bei Marktplatzbestellungen entstehen viele Fehler aufgrund fehlender Zuordnungen, die direkt im ERP korrigiert werden können.


Schritt 4: Kein Logeintrag vorhanden? (Sage 100)

Taucht die Bestellung nicht in der Sage 100 auf, obwohl sie in der PIM-Bestellauskunft sichtbar ist und das Kennzeichen „XML erzeugt“ gesetzt ist, aber kein entsprechender Eintrag im Log des OmniBelegService vorhanden ist, sollte der Hintergrunddienst „OmniBelegService“ auf dem Server geprüft werden.

Der OmniBelegService wird in der Regel entweder auf einem dedizierten Server mit einer Sage-Installation oder direkt auf dem Sage-Applikationsserver betrieben.

Ist der Dienst nicht gestartet, muss dieser entsprechend gestartet werden.

Läuft der Dienst bereits, kann in bestimmten Fällen auch ein Neustart des OmniBelegService Abhilfe schaffen. Anschließend sollte geprüft werden, ob die bereitstehende Bestellung verarbeitet wird.